Bundesanstalt Technisches Hilfswerk

Anwesen in Flammen: THW in Draisdorf im Einsatz

Die Löscharbeiten zogen sich bis in die MorgendämmerungUnsanft aus ihren Träumen gerissen wurden die Bad Staffelsteiner THWler, als am sehr frühen Morgen des 17. Aprils gegen 01:30 Uhr ihre Funkmeldeempfänger Alarm schlugen: Grund dafür war der Brand einer Scheune im Ebensfelder Ortsteil Draisdorf, der auch auf das Wohnhaus übergriff. Die Integrierte Leitstelle Coburg (ILS) löste deshalb die zweithöchste Alarmstufe (B6) aus.

Als die elf Helferinnen und Helfer aus der Badstadt an der Einsatzstelle angekommen waren, hatten Feuerwehren aus den Landkreisen Lichtenfels, Coburg und Haßberge die Flammen bereits weitestgehend unter Kontrolle. Die sechs Bewohner des Anwesens konnten sich zum Glück noch selbst in Sicherheit bringen.

Die THWler unterstützten die andauernden Löscharbeiten, indem sie mit ihrem Lichtmast die Einsatzstelle bis zum Sonnenaufgang beleuchteten. Darüber hinaus versorgten sie die Einsatzleitungen von Feuerwehr und Rettungsdienst mit Strom und beleuchteten den Bereitstellungsplatz des BRK.

Am Gebäude entstanden durch den Brand große Schäden: Der Stall brannte bis auf die Grundmauern nieder und das Dachgeschoss des Wohnhauses wurde ebenfalls komplett zerstört. Ein freistehender Kamin musste schließlich sogar von den THW-Helfern kontrolliert umgezogen werden, damit er an umstehenden Gebäuden keinen größeren Schaden anrichtete und niemanden gefährdete.

Insgesamt waren etwa 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW bei dem Brand in Draisdorf vor Ort, die von hilfsbereiten Anwohnern bei frostigen Temperaturen mit heißem Tee und Kaffee versorgt wurden.

 

 Außer den Grundmauern blieb vom Stall kaum etwas übrigGerätekraftwagen I an der Einsatzstelle

Bilder: Frank NeumannMit Informationen von: Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels

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